Britischer Unternehmer gegen deutsche Staatsanwaltschaft

Ein britischer Unternehmer übernahm mit Hilfe eines dreistelligen Millionenkredites ein Stahlunternehmen. Doch die kreditgebende Bank fand plötzlich selbst Gefallen an dem zu übernehmenden Unternehmen und verhinderte unter einem Vorwand den weitgehend vollzogenen Akquisitionsprozess.

Ihr Ziel: über das Pfandrecht selbst in den Besitz des Unternehmens zu gelangen, um es dann mit hohem Gewinn an einen Dritten zu veräußern. Die Bank startete eine Kampagne gegen den Unternehmer über Medien, Politiker und Gewerkschaften.

Die Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin wegen Verdachtes auf Betrug. Der Brite, der auch Berater der britischen Krone war, saß fast ein Jahr in U-Haft, sein weltumspannendes Unternehmen stand am Rande des Zusammenbruches, seine Reputation war zerstört.

Unsere Maßnahmen 

Mit Hilfe von NAÏMA Strategic Legal Services wurde massiver Druck auf die Staatsanwaltschaft aufgebaut, die sich dann gezwungen sah, den Hinweisen der Verteidiger nachzugehen: Die Vorstandsetage der Bank wurde nach Dokumenten durchsucht, die den Mandanten entlasten könnten.

Die Staatsanwaltschaft wurde fündig, der Mandant kam aus der U-Haft frei, die Medien zeichneten plötzlich ein anderes Bild des britischen Unternehmers und die Anklage brach in weiten Teilen zusammen.

Aus dem „Betrüger” wurde letztendlich ein von der Bank Betrogener und aus den angeblich Betrogenen wurden letztendlich Betrüger.